
Geltungsbereich
- Maschinenart
- Galvo-Laser mit zwei Quellen — 15 W Diode und 5 W Infrarot, 4,6 kg
- Preisklasse
- ab 1000 €
- Grundlage
- Herstellerangaben von xTool, einschließlich der Nutzungsbeschränkung in der Produktbeschreibung
- Geeignet für
- Typenschilder, Schmuck, Metallkarten, Seriennummern — gewerbliche Kleinserien
- Nicht geeignet für
- Den privaten Gebrauch — xTool schließt ihn in der Produktbeschreibung ausdrücklich aus
Der F2 ist die einzige Maschine dieser Kategorie, die blankes Metall beschriftet. Nicht, weil er mehr Watt hätte — mit 15 Watt liegt seine Diode kaum über dem xTool M2. Sondern weil er zwei Lichtquellen hat.
Und er hat einen Satz in der Produktbeschreibung, der für die meisten Leser dieser Seite wichtiger ist als jede technische Angabe. Der steht weiter unten.
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Auf Amazon ansehenZwei Wellenlängen, zwei Aufgaben
Infrarot bei 1064 Nanometern ist die Wellenlänge, die Metall annimmt. Genau damit arbeiten die Beschriftungsanlagen, die man sonst Faserlaser nennt — xTool sagt das in der Produktbeschreibung selbst. Der F2 bringt diese Fähigkeit in ein Gerät von 4,6 Kilogramm.
Der Infrarotlaser markiert allerdings, er schneidet nicht. Metall trennen kann der F2 nicht; er beschriftet es dauerhaft. Umgekehrt macht die Diode das, was Dioden können: Holz, Leder und dunkles Acryl, hier bis 15 Millimeter Lindenholz in mehreren Durchgängen.
Galvo statt Portal: warum 6.000 mm/s möglich sind
Alle anderen Maschinen dieser Kategorie fahren einen Laserkopf über Riemen und Schienen. Der schwerste Wert liegt bei 600 mm/s. Der F2 schafft 6.000 — das Zehnfache.
Der Grund ist die Bauart: Bei einem Galvo-Laser bewegt sich nichts Schweres. Zwei kleine Spiegel kippen den Strahl über die Fläche, der Kopf steht still. Was bei Portalmaschinen die Masse bremst, fällt hier weg. Der Preis dafür ist ein kleineres Feld — dafür nimmt das tiefe Gehäuse Werkstücke bis 120 Millimeter Höhe auf, was sonst keine Maschine hier kann.
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Die Angaben unten stehen so beim Hersteller. Was die Maschine heute kostet, steht bei Amazon.
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Auf Amazon ansehenDer Satz, der die meisten Leser ausschließt
Am Ende der Produktbeschreibung steht ein eigener Abschnitt zur Nutzung. Die entscheidende Stelle: Das Gerät darf nicht von privaten Verbrauchern verwendet werden
. Weiter heißt es dort, mit der Bestellung bestätige man, ein beruflicher Anwender mit entsprechenden Fachkenntnissen oder Zertifikaten im Bereich Laser zu sein.
Nutzungsbeschränkung aus der Produktbeschreibung von xTool zum F2, Amazon-Produktseite, abgerufen am 31.10.2026.
Das ist keine Formel, die man überliest. Es ist der Grund, warum der F2 in dieser Kategorie ganz am Rand steht: Die Grenze nach oben ist hier nicht der Preis, sondern die Frage, ob man überhaupt der vorgesehene Anwender ist.
Wer eine Hobbywerkstatt betreibt und blankes Metall beschriften will, hat zwei ehrlichere Wege: das 3-W-Infrarotmodul für den xTool M2, das in einer geschlossenen Maschine der Klasse 1 bleibt — oder beschichtetes Metall und Markierpaste mit einer Diodenmaschine wie der Woxcker L2 MAX.
Die Technik in Zahlen
| Angabe | Wert | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Nutzung | Nur gewerblich | Privatgebrauch ausgeschlossen — Herstellerangabe |
| Lichtquellen | 15 W Diode (455 nm) + 5 W Infrarot (1064 nm) | Einzige Maschine hier für blankes Metall |
| Antrieb | Galvo — zwei kippende Spiegel | Bis 6.000 mm/s, zehnmal die Portalmaschinen |
| Werkstückhöhe | bis 120 mm | Schachteln, Pokale, Flaschen — sonst nirgends hier |
| Schneiden Diode | 15 mm Linde, 12 mm dunkles Acryl | Mehrere Durchgänge, Herstellerangabe |
| Infrarot-Brennfleck | 0,03 × 0,03 mm | Feiner als jede Diode dieser Kategorie |
| Kamera | 50 MP | Stapelverarbeitung für Seriennummern und Logos |
| Gewicht | 4,6 kg | Leichter als die 150-€-Maschinen mit Portal |
Für wen der F2 die richtige Wahl ist
Für dich, wenn du gewerblich beschriftest — Typenschilder, Seriennummern, Schmuckanhänger, Metallkarten. Dann sind die zwei Quellen, die 50-MP-Kamera und die Stapelverarbeitung genau das, was den Tag kürzer macht, und die Nutzungsbeschränkung trifft dich nicht.
Und für dich, wenn du hohe Werkstücke bearbeitest. 120 Millimeter Bauhöhe nimmt hier sonst keine Maschine auf.
Nicht für dich, wenn du als Privatperson kaufst. Dafür ist das Gerät laut Hersteller nicht bestimmt — unabhängig davon, was es kann.
Für den sicheren Start
Infrarot sieht man nicht. Das ist der Unterschied, der diese Maschine von allen anderen in dieser Kategorie trennt. Bei 455 Nanometern ist der Strahl blau und grell — man weiß, dass er da ist. Bei 1064 Nanometern ist er unsichtbar: kein Blenden, kein Zusammenzucken, kein Lidschluss. Die Netzhaut nimmt Schaden, ohne dass irgendetwas davor warnt. Eine Schutzbrille für 455 nm schützt hier nicht — sie muss ausdrücklich beide Wellenlängen mit angegebener optischer Dichte abdecken.
Absaugung ins Freie, wie bei jeder Maschine dieser Kategorie. Kein PVC und kein Kunstleder auf PVC-Basis — Chlorwasserstoff greift Atemwege und Optik an. Ebenso draußen bleiben ABS, Polycarbonat, PTFE, glasfaser- und carbonverstärkte Platten sowie verzinktes Blech. Beim Markieren von Kunststoff kommt hinzu: Was dabei entsteht, hängt am Kunststoff, nicht am Laser — ohne Kenntnis des Werkstoffs gehört er nicht unter den Strahl.
Und: Metallmarkieren erzeugt feinsten Staub. Abgetragenes Material setzt sich als Aerosol ab und kann eingeatmet werden. Die Absaugung gehört hier näher ans Werkstück als beim Holzschneiden, nicht weiter weg.
Warum in dieser Kategorie kein CO2-Laser steht
CO2-Laser können, was Dioden nicht können: klares Acryl und Glas. Die Frage liegt also nahe, warum hier keiner auftaucht.
Der Grund ist nicht die Technik, sondern die Bauform. Eine CO2-Maschine braucht eine Glasröhre, die sich verbraucht, eine Wasserkühlung und einen festen Abluftkanal. Die Geräte, die auf amazon.de dafür angeboten werden, wiegen zwischen 45 und 225 Kilogramm. Das sind Werkstatteinbauten, keine Tischgeräte — und sie werden dort entsprechend selten gekauft.
Wir nehmen nur Geräte auf, die sich regelmäßig verkaufen — das ist der beste verfügbare Hinweis darauf, dass ein Gerät ankommt und der Verkäufer dahintersteht. Bei den CO2-Maschinen erreicht das derzeit keine einzige. Sobald sich das ändert, steht hier eine.
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Aktuellen Preis prüfen: xTool F2.
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Auf Amazon ansehenZuletzt geprüft: 31. Oktober 2026
Quellen
- Kombination aus 15-W-Diodenlaser und 5-W-Infrarotlaser bei 1064 nm, Galvo-Technologie mit bis zu 6.000 mm/s, Schneidleistung 15 mm Lindenholz beziehungsweise 12 mm dunkles Acryl in mehreren Durchgängen, Werkstückhöhe bis 120 mm, Infrarot-Brennfleck 0,03 × 0,03 mm, 50-MP-Kamera mit Stapelverarbeitung, Gewicht 4,6 kg sowie die Einordnung der 1064-nm-Technik gegenüber Faserlasern: Produktbeschreibung von xTool zum F2 auf der Amazon-Produktseite (ASIN B0GKFK9CDC), abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Die Nutzungsbeschränkung auf berufliche Anwender steht als eigener Abschnitt in derselben Produktbeschreibung.
- Versandgewichte der auf amazon.de angebotenen CO2-Maschinen zwischen 45 und 225 kg nach den Produktdaten der jeweiligen Angebote, abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Zur Unsichtbarkeit von Strahlung bei 1064 nm und zu Schutzbrillen für mehrere Wellenlängen: DIN EN 207, DIN EN 60825-1 und DGUV Information 203-093 (Laserstrahlung), in ihrer geltenden Fassung.
- Dass der Infrarotlaser Metall markiert und nicht trennt, folgt aus seiner Leistung von 5 Watt und ist in der Produktbeschreibung so beschrieben. Die Einordnung ist unsere.
